Darwinismus

Heidewitzka, schon wieder ganz schön Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag – ich kam einfach nicht dazu, was im Umkehrschluss jetzt aber auch bedeutet, dass ich ganz schön viel nachzutragen habe. Also Anschnallen, meine sehr geehrten Damen und Herren, aber bitte nicht die elektronischen Geräte ausstellen (ohne Computer liest sich das hier schlecht)(und Fluganspielungen werden auch gleich noch aufgeklärt).

Nach der Barkly Homestead letzten Dienstag sollten wir noch bis Freitag brauchen, bis wir in Darwin ankommen sollten. Erstaunlich fix und viel Glück hatten wir in Barkly noch, als wir uns per Couchsurfing um Gastgeber bemühten: Gerade mal ein paar Stunden später kam eine Zusage von Brayden, der uns in seiner – nennen wir es WG – einquartierte und laut Profil etwas mit Flugzeugen arbeitete (na, dämmerts schon?). Wunderbar, Unterkunft geklärt und endlich mal wieder mit ein paar Aussies abhängen, wir konnten uns also ganz entspannt unserer Fahrtplanung widmen.

Mittwoch verbrachten wir dann, flexibel wie wir sind, aber doch eine ganze Weile hinterm Steuer, und stoppten nur zum Auftanken und Besichtigen verschiedener Roadhäuser (darunter das Threeways, wo der Highway aus Queensland auf den Stuart Highway Adelaide – Darwin trifft: Damit wir uns richtig verstehen, dass Roadhouse ist dort mitten im Nowhere die einzige Zivilisation).

Nur noch 100km bis zum Stuart Highway, und dann nur noch 989km bis Darwin!

Nur noch 100km bis zum Stuart Highway, und dann nur noch 989km bis Darwin!

Je weiter im roten Zentrum, desto näher zur Zweidollarlitergrenze.

Je weiter im roten Zentrum, desto näher zur Zweidollarlitergrenze.

War'n bisschen heiß hier neulich, hmm?

War’n bisschen heiß hier neulich, hmm?

Radfahrer von Süd nach Nord. Verrückt.

Radfahrer von Süd nach Nord. Verrückt.

Irgendwann erreichten wir unseren Campground kurz unter Mataranka, was am nächsten Morgen unser Ziel sein sollte. Nach einer ereignislosen Nacht (Sternenhimmel mal ausgeschlossen, wie immer) machten wir uns dann in den bei Mataranka liegenden National Park auf, wo man tatsächlich ganz gratis in einer Thermalquelle plantschen kann. Von den Soldaten zur Zeit des Zweiten Weltkriegs „gefunden“ und zur Entspannung genutzt und etwas ausgebaut, ist das eine recht schicke Angelegenheit, so mitten im Regenwaldumfeld.

Thermal Springs Mataranka

Thermal Springs Mataranka

Hier, Fine, mehr vom Bikini.

Hier, Fine, mehr vom Bikini.

Mittlerweile doch recht weit gen Norden gekommen, fanden wir eine Farm, auf der man campen konnte, was ganz gut passte, da Katja auch einmal auf einen Ausritt wollte. Nachdem wir dort also abends angekommen waren, den Ritt für den nächsten Morgen gebucht und unser Zelt aufgebaut hatten, wurden wir eingeladen bei Lagerfeuerromantik mit den anderen zusammenzusitzen. Das stellte sich als eine hervorragende Idee aus, denn nicht nur wurde mit der singenden Tochter der Farm für Unterhaltung gesorgt, nein, wir durften uns auch am Lagerfeueressen gütlich tun: Leckerstes Gulasch und selbstgemachtes Brot. Das war wirklich ausgesprochen lecker. Zu fortgeschrittener Stunde wurde ich dann auch von einer Dame, die wirklich jedem Redneckklischee entspricht, mit auf Krötenjagd genommen. Mal wieder eine vom Menschen eingeführte Tierplage (kann sich jemand an die Simpsonsfolge erinnern, in der Bart nach Australien muss?). Am Freitagmorgen wurden wir dann ganz idyllisch geweckt: Mit Pferden, die ihren Kopf ins Auto steckten und am Zelt rumknabberten, dahinter Känguruhs auf der Wiese. Zauberhaft! Während Katja sich dann zum Ausreiten aufmachte, begab ich mich in den Pool, um dort ein bisschen Zeit totzuschlagen.

Morgendliches Weckkommando.

Morgendliches Weckkommando.

Katja und ihr Hottehü.

Katja und ihr Hottehü.

Termitenhügel, weil wir bisher noch keinen hatten in diesem Eintrag.

Termitenhügel, weil wir bisher noch keinen hatten in diesem Eintrag.

Als nächstes stand der Litchfield National Park auf der Liste, der uns am Vorabend wärmstens ans Herz gelegt wurde, und in dem man ein erfrischendes Bad vor Wasserfallkulisse nehmen konnte. Und da der Weg nach Darwin nicht mehr weit war und wir dort sowieso erst am Nachmittag einfallen wollten, ließen wir uns dafür viel Zeit. Am Wasser angekommen trafen wir zu unserem Erstaunen dann auch zwei Mädels wieder, die wir die Tage vorher schon ein paar Mal en route (zuletzt in Mataranka einen Tag vorher) gesehen hatten: Daniela und Julia aus Köln. Vor der Weiterfahrt verabschiedeten wir uns demnach dann auch mit nem frohen „Bis dann in Darwin.“

Florence Falls, ja, da unten sind wir schwimmen gegangen.

Florence Falls, ja, da unten sind wir schwimmen gegangen.

In Darwin angekommen wurden wir dann per Fernkommunikation von unserem Gastgeber Brayden Richtung Innenstadt und Kneipenviertel gelotst, wo wir, nach einem kurzen Shoppingausflug landeten und auf den Jungen warteten, der eigentlich mittags um 12 Feierabend gehabt haben sollte. 19 Uhr kam dann die Nachricht, dass er auf dem Weg sei, und kurz darauf hatte er uns auch gefunden. Wir folgten ihm zu unserer Unterkunft, ein Apartmentkomplex nicht weit von der City in Flughafennähe, wo wir dann den eigentlichen Gastgeber treffen sollten, Brad(ley), und wo wir laut ursprünglicher Planung bis Montag bleiben sollten. Brayden hingegen ist bei Brad untergekommen, da er sein neues Apartment noch nicht beziehen konnte und sein von der Arbeit gestelltes Zimmer nur sporadisch nutzte. Letztere Unterkunft, sollten wir dann beim Kennenlernen schnell mitkriegen, befindet sich auf der Royal Australian Air Force Base hier in Darwin, denn die beiden, wer hätte das erwartet, sind beide in der Air Force. Und was machen Soldaten, wenn sie vom harten Tagwerk nach Hause kommen? Richtig, sie setzen sich hin und zocken auf der Playstation eine Runde Call of Duty: Modern Warfare. Seriously? Auch wir durften uns an dem Spiel versuchen, und während ich trotz meiner vergangenen Counter-Strike-Erfahrungen mit der Spielsteuerung gar nicht klar kam, wurde Katja, die von den Jungs geradezu gezwungen wurde, den Controller in die Hand zu nehmen, immer besser. Dazu gab es in bester australischer Manier ordentlich Alkohol (also nicht für Brad, der musste 4:30 Uhr auf Arbeit stehen). Herzlich willkommen in Darwin.

Ich platziere hier mal das beste Bild, dass ich von Brad habe - sorry Katja.

Ich platziere hier mal das beste Bild, dass ich von Brad habe – sorry Katja.

Darwin, das teilt einem der Lonely Planet mit, gilt als die modernste Stadt Australiens. Ich finde das eine sehr nette Umschreibung für den Fakt, dass die Stadt komplett neu aufgebaut wurde, nachdem sie 1974 von einem Zyklon dem Erdboden gleichgemacht wurde. Was auch erst der zweite Neuaufbau war, nachdem die Japaner dasselbe im Zweiten Weltkrieg schon einmal getan hatten (ja, im Gegensatz zu den USA hatten die Australier tatsächlich einen Angriff auf dem eigenen Festland).

Ist hier schon so ein bisschen allgegenwärtig.

Ist hier schon so ein bisschen allgegenwärtig.

Die Stadt selbst ist geostrategisch sehr interessant, durch weite Weiten in alle Richtungen von den anderen großen Städten abgeschnitten (irgendwo war hier ne Statistik, dass die Hauptstädte fünf anderer Länder z.T. deutlich näher sind als Canberra) und wurde neben den obligatorischen Bergbauinteressen auch etabliert, um den Anspruch Australiens auf den eigenen Norden durch tatsächlich existierende Besiedlung zu unterstreichen. Und so kam es im Laufe der letzten hundert Jahre dazu, dass die Stadt vor allem als Militärstützpunkt und Bergbauzulieferer dient. Was wiederum dazu führt, dass hier angeblich ne Männerquote von etwa 70% der Bevölkerung herrscht. Also, meine Damen, wer hier Single ist…

Für uns jetzt eher interessant ist natürlich das Wetter, und da kann man hier nicht klagen. Obwohl offiziell gerade so erst nach der Regenzeit hat es in der Zeit, die wir hier waren, nicht einmal getröpfelt hat. Ansonsten hat es mittdreißiger Grad Celsius bei schwankender Luftfeuchte. Selbst nachts ist es immer angenehm warm – und drinnen gibt es immer Klimaanlage. Um genau zu sein, hier gibt es selbst auf den Balkons Ventilatoren.

Für Samstag lud Brayden uns dann ein, doch mit auf die Base zu kommen und uns das mal anzuschauen, zumal er da eh hinmusste, um einen Laster zu holen um einen der Nachbarn beim Auszug zu helfen. Weil wir nette Gäste sind, boten Katja und ich natürlich an, dabei zu helfen und bestätigten ob unseres Einsatzes beim Tragen schwerer Dinge offensichtlich vorhandene Bilder von deutschen Frauen. Auf der Base, nachdem wir durch den Hochsicherheitstrakt durch waren („You got any I.D.?“ – „Usually we want a passport.“) wurden wir ein bisschen rumgefahren, bekamen Braydens 12qm-Zimmer, das arg nach Studentenwohnheim ausschaute, von den rumhängenden Uniformen mal abgesehen, zu sehen, und lernten noch ein paar andere von den Kollegen kennen, aber Flugzeuge waren grad keine da. Schade. Und Bilder gibts auch keine, weil ich mich nicht wirklich traute die Kamera rauszuholen. Auch schade. Interessant an der ganzen Militärgeschichte hier (also, für mich) ist allerdings der Einsatz, für den Darwin in den letzten Jahren den Ausgangsstützpunkt bot: Die Blauhelmmissionen in Timor Leste, die sich da einige Jahre seit der Jahrtausendwende rumtrieben (typische moderne multidimensionale Missionen, die als Hauptaufgabe die Absicherung der Abstimmung über die staatliche Unabhängigkeit hatte, in Folge die Implementation neuer staatlicher Institutionen und Unterstützung des Nationenbildungsprozesses, insbesondere nach einigen Turbulenzen entlang des Weges; falls das jetzt jemand wissen wollte) und bei denen die Australier sowohl federführend als auch größter Truppenkontributor waren, die aber seit Ende letzten Jahres dann auch vorbei ist. Brad war schon da, wenn auch nur kurz, da er mehr so als Abholdienst für andere Soldaten fungierte, die da ja jetzt, wo eben erstmal alles soweit vorbei ist, abgezogen wurden. (Wobei, wenn ich das richtig verstanden habe, immer noch ein paar Australier drüben sind. Hmm, nochmal nachfragen, spontane Internetrecherche bringt nur Gegenteiliges zutage.)

Nachdem wir auf diese Weise eine Einsicht in das Berufsleben Darwins erhalten hatten, fuhr Brayden mit uns zum Wharf wo wir uns ein Mittagessen voller Meeresspezereien gönnten, in meinem Fall ein Krokodilburger. Es schmeckte wie Hühnchen. Also, so unter der Panade und der ganzen Mayo… Zudem stellte es sich als außerordentlich schwer zu beißen heraus, wie gewisse Anwesende amüsiert beobachten konnten.

Yumm!

Yumm!

Die ganzen angefutterten Kalorien gingen wir dann in der innenstädtischen Lagune runterpaddeln, ein abgetrennter Meeresbereich, wo dank Netz ein gewisser Schutz vor Krokodilen, Haien und Quallen geboten wurde.Und als wir dort unseren faulen Nachmittag genossen, wen trafen wir wieder? Richtig: Julia und Daniela.

Na, wie haben wir die wohl immer wiedergefunden?

Na, wie haben wir die wohl immer wiedergefunden?

Die Lagune

Die Lagune

Wir nutzten die Gelegenheit und luden sie ein, unseren Samstagabend mit uns zu verbringen, den wir durch die Pubs ziehend verbringen wollten. Sehr spaßig der ganze Abend, und ich finde es doch recht bezeichnend, dass von der ganzen Nacht keine Fotos existieren… Also auch in der Mehrheit der Köpfe der Teilnehmenden nicht. Ich weiß nur noch was von drei Pubs und einem Nachtclub und dann irgendwann nachts um halb 5 ein erfrischendes Bad im Pool des Apartmentkomplexes.

Der Sonntag war dann demzufolge auch eher zurückhaltend gestaltet, mit mehreren Filmen und Take-away-Mittag irgendwann nach dem Aufstehen, und ich schwöre, ich war nicht die letzte! Brayden und ich hatten schon 2 Stunden Fernsehen hinter uns, als Katja irgendwann um 13 Uhr aus dem Bett gefallen wurde. Dann am Nachmittag gingen wir eine Angel für Katja kaufen bevor wir dann den Rest Nachmittag und den Abend am Wharf versuchten, unser Abendessen zu fangen. Das war dann eher so ne Meditationsübung von Angel stillhalten und hin und wieder den abgeknabberten Shrimpköder ersetzen. Irgendwann sollte dann doch mal was am Haken hängenbleiben, und, welch Wunder, es ist ein Tier gewesen, das uns im Falle des Aufessens nur ins Krankenhaus gebracht hätte. Australische Tierwelt, juhe! Wir entschieden uns, unsere Abendessenspläne dementsprechend leicht anzupassen und holten stattdessen Pizza.

What?

What?

Katja kriegt dann die Aufgabe, den Rest der Reise fürs Essen zu sorgen.

Katja kriegt dann die Aufgabe, den Rest der Reise fürs Essen zu sorgen.

Smile, Brayden!

Smile, Brayden!

Der Fang des Tages!

Der Fang des Tages!

Zu dem Zeitpunkt hatten wir unseren geplanten Aufenthalt schonmal bis Mittwoch ausgedehnt – was sich in der Folge dann auf Donnerstag, oder eigentlich doch lieber Samstag verschob. Und da wir vorhin dann zu Veranstaltungen am Samstag eingeladen wurden, wird sich das eventuell sogar noch mal auf Sonntag ändern. Uns gefällt das einfach zu gut hier bei den Jungs. Es ist quasi ein konstantes Rumscherzen, Ansagen im unterbrochen von Kissenschlachten zu jedem unerwarteten Zeitpunkt und nächtlichen Poolrunden, die wir mittlerweile durch die Anschaffung von Wasserpistolen noch interessanter gestalten. Wir sind beide ein bisschen unwillig, wirklich weiterzuziehen, auch wenn wir sonst nicht viel machen.

Montag waren wir immerhin shoppen, weil Katja das dringende Bedürfnis hatte, Geld auszugeben, aber aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen war ich dann allerdings diejenige, die zu viel Geld investierte, aber immerhin hab ich in meinem Inventar jetzt ein schickes Originalkunstwerk aboriginaler Herkunft für die lieben Eltern und eine kurze Hose ausm Secondhandladen. Letztere sollte aus einem anderen Wohlfahrtsshop zwei Tage später noch ne Schwester bekommen. Katja hingegen war ein bisschen wählerisch bei der Suche nach neuen Tops und hatte am Ende des Tages auf der Habenseite immer noch ihr Geld stehen. Abends schmissen wir dann das Abendessen und versuchten uns nochmal an Kohlrouladen – die auch dieses Mal ganz gut klappten. Und einfach weil es ging, sind wir dann abends noch mit den Jungs und einer Freundin von ihnen, Cyndal – ein Name wie geschaffen für die deutsche Kevinismus-Bewegung –, ins Kino gegangen und haben dort Scary Movie V geschaut. Nebenbemerkung: In Australiens Kinos gibt es standardmäßig auch salziges Popcorn. Noch eine Nebenbemerkung: Den Film muss man jetzt nicht gesehen haben.

Da ja trotzdem noch ein paar Dinge auf unserer Liste standen, die wir machen wollten, fuhren wir Dienstag dann schon mal raus nach Adelaide River und gönnten uns dort eine Crocodile Jumping Tour. Dazu wird man per Schiff, in unserem Fall die Adelaide River Queen, auf dem Fluss ein wenig entlanggeschippert und zwecks Wildtierattraktion wird an einer angelartigen Einrichtung Schweinefleischstücke ins Wasser gehalten und geplatscht. Man sollte nicht glauben wie viele Krokodile da rumschwimmen – also ich hab mein Vertrauen in die Ungefährlichkeit hiesiger Gewässer doch ein wenig verloren, als da quasi alle 10m eins aus dem Wasser auftauchte… Die Krokodile bekamen am Schiff dann ihr Happi-Happi, nachdem man sie mit der Angel immer ein wenig aus der Reserve gelockt und sie zum aus dem Wasser springen animiert hatte. Außer einer der herumfliegenden Greifvögel war etwas fixer…

Noch ein bisschen höher!

Noch ein bisschen höher!

Swim, Jump, Splash!

Swim, Jump, Splash!

Da, Seeadler!

Da, Seeadler!

Nach dieser touristischen Bespaßung fuhren wir wieder gen Darwin, hielten aber unterwegs noch an einem Shopping Centre an, wo Katja ein wenig aufholte und sich ebenfalls zwei neue Shorts kaufte. Da ich mir aber im gleichen Rutsch auch ne neue Unterwasserfilmkamera zulegte blieb ich doch immer noch ein bisschen vornedran – ganz zu schweigen von der Bilanz am Mittwoch, den wir wieder in Darwin verbrachten und in dem ich mal wieder im Wohlfahrtsshop zuschlug. Und ne neue Aloe Vera Creme, weil mein Lushvorrat aufgebraucht ist, dank der existenten Sonnenversorgung hier. Irgendwann fanden wir aber immerhin ein neues Top für Katja, die Mission war also irgendwann doch so halbwegs geglückt. Zudem verbrachten wir den Mittwoch damit festzustellen, dass die Touristeninfo in Darwin uns ob unserer weiteren Tourplanung nur wenig weiterhelfen konnte, ein weiterer Tourplanpunkt wegen ist-nicht ausfällt (offensichtlich bedeutet die Aussage auf dem Flyer, dass Touren ab April angeboten werden, dass vor Mai nichts passiert. Ahja.) und dem Besuch dreier Optiker, da ich und meine Brille am Morgen unvorhergesehenerweise ungünstig in eine Kissenschlacht geraten waren. Reparieren konnte die Brille keiner, aber passende Rahmen für ungefähr 150$ tat mir jeder anbieten. Ich entschied mich für die Alternative, kaufte mir Plastesuperkleber und reparierte notdürftig. Das muss so jetzt zwei Monate halten. Hoffen wir also auf weiterhin viel Sonne, damit ich die Sonnenbrille aufsetzen kann.

Heute war dann auch wieder ein sehr fauler Tag, und zwar für alle Beteiligten, inklusive Brayden, der es hinbekam, den zweiten Tag in Folge zu verschlafen und knappe zwei Stunden zu spät zur Arbeit zu kommen. Was wir eigentlich auch nur wissen, weil Brad uns das erzählt (dessen Arbeitszeit sich ja auf irgendwann zwischen Freitag bis Montag Schichtsystem beschränkt), wenn wir dann irgendwann sehr viel später aus dem Bett rollen. Als wir dass heute dann mal geschafft hatten, packte uns Brad ein und wir fuhren zu Cyndal, bei der wir eigentlich bei der Dekoration mithelfen sollten, für eine Überraschungsparty für ihren Freund, der am Samstag zurückkehrt. Damit war sie aber schon fertig, als wir ankamen, also schwangen wir uns stattdessen in den dortigen Pool (hier kommt irgendwie kein Apartmentkomplex oder Mehrfamilienhaus ohne derartige Einrichtung aus), gingen zusammen shoppen und essen und bekamen dann noch eine Einladung für ebenjene Party am Samstag. Abends gab es dann von Brad ein wirklich deliziöses Steak auf dem Teller und den Rest des Tages hab ich damit verbracht, diesen gaaaaaanz kurzen Eintrag zu schreiben – wenn ich nicht gerade mal eben an der Playstation mit einspringen musste. Also, alles in allem: Das Leben ist wunderbar, das Wetter erst recht und die Leute hier sowieso. Mit geht es viel zu gut und ich genieße es in allen Zügen. Und ihr so?

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2 Kommentare zu “Darwinismus

  1. Also ich für meinen Teil slubbe und jogge. Morgen, spätestens am Sonntag blühen die Magnolien hier und Sommer ist besser als gar kein Frühling. Oder so.

  2. Der Martin und ich verbringen die Abende nach der Viel zu langen Arbeit auf unserem herrlichen Balkon und hören den Piepern zu. Unsere Katzen schauen ihnen zu oder versuchen meine Erdbeeren aus dem balkonkasten auszugraben.
    Alles in allem geht’s uns sehr gut hier und wir Habenseite viel Freude deine letzten Einträge nachgelesen.

    Viele liebe Grüße aus Augsburg

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