Nachtrag: Great Ocean Road

Dienstag machten wir uns dann auf den Weg, denn der Weg ist das Ziel und heißt Great Ocean Road. Selbige wurde mir vom lieben Fräulein Schwarzweiß mit folgender Anleitung mitgegeben: „Kauf‘ dir ne alte Karre“, wofür sich Donald mit seinen betagten Jahren eindeutig qualifiziert, „und fahr die Great Ocean Road entlang“, was er auch wunderbar hinter sich gebracht hat, „auf dem Dach deines Autos: Ein Surfbrett.“ Jaaa… liebe Kristin, hier dein Fotobeweis:

Ich bin ein Surfbrett, dein Argument ist ungültig!

Ich bin ein Surfbrett, dein Argument ist ungültig!

Auf dem Weg dahin übernachten wir am ersten Abend nach unserer Abreise aus Adelaide an einem Campingplatz in einem kleinen Nationalpark an der Küste mit einer wirklich niedlichen Dünenlandschaft. Dort genossen wir einen Sonnenuntergang am (windigen) Strand und später eine wunderbar sternklare Nacht – definitiv eine der besseren Campinggelegenheiten!

Puschel!

Puschel!

Nachthimmel

Nachthimmel.

Am nächsten Tag ging es dann weiter bis nach Port Fairy, kurz vor dem wirklichen Streckenabschnitt der Great Ocean Road, die ja erst in Victoria anfängt. Port Fairy ist eine malerische kleine Küstenstadt – Max stellte auch fest, dass die Architektur in Küstenorten immer irgendwie ähnlich ist, egal wo auf der Welt – die wir zu Fuß ein wenig erkundeten. Eine der Attraktionen auf dem Weg dorthin hatte mit Naturlandschaften allerdings nicht viel zu tun:

Australischer Riesenhummer, lebensgroß.

Australischer Riesenhummer, lebensgroß.

Am 17.1. fuhren wir dann das entscheidende Stück Straße entlang, eine der berümtesten und beeindruckendsten Strecken der Welt: Die Great Ocean Road. Gespickt mit Foto-Stops etwa alle 500m kam man nicht unbedingt fix voran, allerdings war man ja auch wegen der Aussicht da. Und die gibt es jetzt für euch zum nachempfinden:

Shipwreck Coast

Shipwreck Coast

Shipwreck Coast

Shipwreck Coast

Eine Grotte

Eine Grotte

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12 Apostels

12 Apostel

12 Apostels

12 Apostel

An der Südspitze musste man die Küste dann etwas verlassen und im Landesinneren durch den Great Otway Nationalpark fahren, an dem wir noch einen Abstecher machten und dort zu unserer Freude und Überraschung ganz, ganz viele Koalas in den Bäumen entdecken konnten.

Wildkoala!

Wildkoala!

An dem Abend bekamen wir dann allerdings auch die negativen Auswirkungen der Sommersaison an der Küste zu spüren. Während im Landesinneren bei sommerlichen Temperaturen die Nebensaison herrscht, ist Sommer an der Süd- und Ostküste natürlich mitten in der tiefsten Ferienurlaubssaison – und nachdem wir vorher zwei Nächte in der südaustralischen Provinz für unter $20 verbracht haben, kam dann auch noch die Nähe zur Metropolregion Melbourne dazu: Der Campingplatz in Wye River kostete uns 65$, also mehr als das Doppelte aller anderen Campingplätze, und das obwohl wir schon nen Rabatt bekommen haben (vorher waren es $90).

Am nächsten Tag erreichten wir dann die Landeshauptstadt, an der wir etwas außerhalb stoppten und per Nahverkehr reinfuhren, um auf dem Weg festzustellen, dass die Firma dort nurmehr ausschließlich mit Plastegeld arbeitet und diese Ein- und Ausscheckkarte (so wie das Oystersystem in London) $6 pro Person kostet, Non-refundable. Keine Einzelfahrttickets mehr, nicht mal überteuert. Irgendwie sehr touristenunfreundlich, die nur für wenige Tage da sind. Nunja. Aber irgendwie mussten wir ja in die Stadt reinkommen, also schluckten wir den Aufpreis. Dort gab es lecker Essen in Chinatown und dann einiges Rundzulaufe. Bei dem einen Nachmittag beließen wir es dann jedoch, und machten uns am nächsten Tag auf Richtung Snowy Mountains.

Melbourne!

Melbourne!

 

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3 Kommentare zu “Nachtrag: Great Ocean Road

  1. YES! so in etwa habe ich mir das vorgestellt. und meine liebe franzi, wie könnte ich meine argumente gegen deine erheben. beim ersten hinschauen habe ich tatsächlich gedacht, dass das da auf dem dach von donald ein surfbrett ist. mal davon abgesehen, dass ich dich bei dem seegang lieber auf dem dach eines autos habe. ich bin gespannt wie es weitergeht…

  2. Also dieses Sternenhimmelbild ist ja mal der Hammer und die Bilder von der Great Ocean Road sind auch nur ganz knapp dahinter. WOW, sehr sehr toll!
    Wobei ich ja länger in Melbourne geblieben wäre, dieses schöne kleine Städtchen mit den Pinguinen und den vielen Claudi-Läden 🙂
    Bin gespannt wies weiter ging 😉

  3. Hallo Fränzi, das sind ja wirklich tolle Fotos von einer spektakulären Landschaft ! Wir sind schon gespannt auf die nächsten Einträge. 🙂 Wo steckst Du eigentlich im Moment ? Kannst Dich ja bei Gelegenheit mal melden (Mail od. Tel.) 😉 Bis dann Mama und Papa

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