Weiter im Text.

Bilder aus Perth. Jawohl, ich habe die Kamera mal rausgeholt und abgedrückt, als ich gestern doch mal Tourist gespielt hab. Ohne einen großen Plan zu haben, entschied ich mich, die Perth Mint anzusehen. Wie es sich für ein Land gehört, dass seinen Reichtum dem Goldbergbau zu verdanken hat, ist diese natürlich ein recht zentrales Gebäude – und entsprechend für Touristen ausgelegt.

Nachdem ich mir den Verkaufsraum angesehen hatte und eventuelle Souvenirkäufe ob der Preise ausfielen, holte ich mir ein Ticket für die Führung durch die Ausstellungsräume, wo es dann die richtigen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gab. Darunter eine Goldmünze mit einem Eigengewicht von einer Tonne, Goldbarren aus aller Welt, und einer Vorführung, in der ein Goldbarren gegossen wurde. Ziemlich beeindruckend, wobei ich während der Vorführung die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass der Tourguide eigentlich gerade ein Hörbuch einsprechen würde. Dies tat er wiederum wahnsinnig gut.
Nach der Vorführung schlenderte ich noch den Nachmittag durch die Innenstadt mit dem Ziel, abends vom King’s Park im Westen der Innenstadt ein paar Fotos von der Skyline zu machen. Die Stadt an sich ist nicht schlecht – es ist halt eine Millionenstadt mit weniger als 150 Jahren Geschichte. Moderne Wolkenkratzer prägen das Stadtbild, und dazwischen finden sich einige Gebäude aus den Anfangsjahren, wie etwa auch die Mint. Alles sehr angenehm.

So wie hier, beispielsweise.

Im King’s Park angekommen suchte ich mir dann einen Aussichtspunkt, von dem man gut Bilder der Innenstadt machen kann, was auch deswegen eine gute Idee ist, da der King’s Park auf einem Hügel liegt. Einen solchen Platz fand ich auch, und war da nicht alleine. Ein anderer Fotograf mit besserer Ausrüstung (sprich: Stativ) war da bereits zugange. Er war wegen Arbeit in Perth, eigentlich aus Kalgoorlie – und, richtig geraten, im Mining beschäftigt. Er half mir ein bisschen und ließ mich dann auch einmal das Stativ benutzen. Hat sich gelohnt.

Perth.

Dann bin ich jedoch ganz fix nach Hause gefahren, da ich Mo (ebenfalls Fronkraaaisch) versprochen hab, ihm sein Lieblingsessen aus Kindheitstagen bei Oma zu kochen: „Kohlrouladen“. Hab ich irgendwie hinbekommen, alle die es gekostet haben, waren angetan. Insbesondere Mo, der den zweiten Schwung quasi im Alleingang aufaß.

So sieht ein glücklicher Koch aus.

Und heute hab ich dann eigentlich nichts anderes gemacht, als ein Auto zu kaufen. Charlotte kam mit, und wurde dann erst, als wir uns auf den Rückweg machten, von mir darauf hingewiesen, dass ich noch nie ein Auto besessen habe und erst zweimal kurz im Linksverkehr unterwegs war. Aber sie erfüllte die ihr zugedachte Aufgabe der Navigatorin exzellent und überlebte die Heimfahrt auch ohne Weiteres. Und ich hab jetzt ein Auto. Ob das eine gute Idee war, werden wir noch herausfinden…

Mazda. Die Beule war schon vorher da.

Morgen geht es dann darum, die Kiste, meine ganzen Habseligkeiten und meine Wenigkeit die 321km nach Nyabing zu verschiffen. Drückt mir die Daumen.

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