Aaaah, this is the life…

Mit ’nem Bier in der Hand und Aussie Footy im Fernsehen – Zeit für ’nen neuen Blogeintrag.

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Sehr schön auch das Saftglas zur Rechten...

Ich hab jetzt fast eine Woche bei James und Dan verbracht, die in ihrer unbedachten Großzügigkeit meinten, ich könne ruhig bis zur Weiterfahrt nächsten Donnerstag hier bleiben. Ihnen verdanke ich dann auch die Entdeckung der Woche: Vegemite schmeckt gar nicht mal so übel.

Die letzten Tage hab ich eine recht ruhige Kugel geschoben. Zumeist bin ich spät vormittags gen Adelaide CBD (Central Business District a.k.a. die City) in den Zug gestiegen, wenn nicht totales Schietwetter war und ich doch eher was im Haus gemacht habe. Adelaide selbst gefällt mir sehr gut. Benannt wurde die Stadt nach Queen Adelaide, auch bekannt als Adelheid von Sachsen-Meiningen. Nur mal so am Rande.

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Adelheid im Rathaus

Das CBD ist ungefähr vier mal vier Kilometer groß, rechteckig angelegt, und in einer offensichtlich sehr ungeordneten Art und Weise mit fast allen Baustilen der letzten zwei Jahrhunderte bebaut: Niedliche Kolonialhäuser neben hässlichen Hochhausbunkern, repräsentative viktorianische Verwaltungsgebäude, Art Deco, moderne Glasfassaden an Bürotürmen und zwischendrin funktionale Flachbauten und hübsche Reihenhäuschen, während über dem Bahnhof ein Casino steht…

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Mitten in Adelaide

Umgeben ist das Ganze von einem Gürtel ausgiebiger Parklandschaften in alle vier Himmelsrichtungen, inklusive Friedhof und Botanischen Garten. Daran schließen sich dann ausgedehnte Vororte an, alles eingebettet in die umgebenden Hügel und bis an die Küste ran. So wirklich wie eine Millionenstadt fühlt es sich nicht an, ist es aber.

Auf meinen Spaziergängen hab ich bisher vor allem die Innenstadt erkundet, darunter den imposanten Botanischen Garten. Heute hab ich über zwei Stunden auf dem sehr schön angelegten Rundgang des alten Friedhofs verbracht, und ein wenig mein Geschichtswissen vertieft.

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Nicht die grünste Parkfläche

South Australia ist dahingehend durchaus darauf bedacht, hin und wieder subtil hinzuweisen, dass sie einige ziemlich bedeutende Errungenschaften vorzuweisen haben. Davon abgesehen, dass sie der einzige australische Staat sind, der nicht als Sträflingskolonie anfing (die Territories gelten in der Zählung augenscheinlich nicht), waren sie zudem von Anfang an äußerst liberal und fortschrittlich. South Australia war der erste Staat weltweit, der Frauen die vollen demokratischen Rechte – also nicht nur wählen, sondern auch gewählt werden – gewährte, sowie auch den Aborigenes sehr früh das Wahlrecht zusprach.

Dann habe ich die Tage noch die Haigh’s Chocolate Factory besichtigt. Ein in der vierten Generation familiengeführtes Unternehmen, in dem man sich umsehen kann und sogar gratis einige Produkte zum Verkosten angeboten bekommt. Was mich jetzt nicht davon abgehalten hat, zusätzlich 45$ für Schokolade und Trüffel auszugeben – wobei ich zu meiner Verteidigung angeben möchte, dass die Kiste mit Trüffeln als Gastgeschenk an James und Dan gehen wird, und es auch gar nicht so viel Schokolade war…

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Die Gratisschokolade ist schon weg...

Insgesamt gab es die Woche viel gutes Essen. Gerade eben punktete James mit Hühnchen mit Mais, Zucchini und grünem Spargel, gestern hab ich die Jungs mit Fisch in Dillsoße zum Tellerleerkratzen bekommen. Pizza hatten wir die Woche auch schon.

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James gebührt das Zuschneiden

Wird wohl nix mit dem Abnehmen…

Aber wie versprochen hier noch die Bilder, die ich im letzten Post vorenthalten habe:

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Malerisches Weingebiet

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James und Dan

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Cellarmaster

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2 Kommentare zu “Aaaah, this is the life…

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