G’day Sydney!

Ich bin in Sydney, woohooo!

Natürlich war ich da auch gestern schon, allerdings musste ich, bevor ich hier eine ausführliche Statusmeldung absetzen konnte, erstmal schlafen. Viel.

Nachdem der zweite Flug ab Singapur recht problemlos verlief, landete das große Känguruh gestern pünktlich 6:08 am Sydneyer Flughafen.

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Sonnenaufgang

Immigration und Zoll verliefen problemlos, nur der Stempel im Pass ist auf’m Kopf…

Als nächstes widmete ich mich dem Problem der Kommunikationsfähigkeit und konnte so, nachdem der nette Verkäufer einige Geduld mit mir und meinem Telefon zeigen musste, am Flughafen noch nach Hause telefonieren. Und Internet hab ich jetzt auch wieder. Wer gerne herausfinden will, was es so kostet, Australien anzurufen, kann das ab sofort gern unter dieser Nummer tun: +61435879725. (Ich sag’s an dieser Stelle gleich dazu: Hier ist es 8 Stunden später als bei euch!)

Solcherart wieder mit der Welt verbunden, fuhr ich mit dem Zug in die Innenstadt und stellte dort fest, dass ich immer noch viel Zeit hatte, bevor ich bei meiner Unterkunft eintrudeln sollte. Ich beschloss, die Zeit sinnvoll zu nutzen und Geld auszugeben, und zwar bei diesem Mann:

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Wayne ist tatsächlich interessiert

Wayne hat früher mal 70 Kilo gewogen, lief da auch noch Marathons, und Schwimmen tat er in der Bahn, neben der Ian Thorpe trainierte. Außerdem mag Wayne Rammstein (oder auch Rämstien) und wollte sich nach unserem Zusammentreffen mal die Beatsteaks angucken (wie das denn kommt, frage ich mich). Vor allem aber ist Wayne der offensichtlich netteste und fröhlichste Zugticketverkäufer ever, Experte für Überlandreisen, dem ich gestern 404$ gegeben habe. Wofür? Dafür:

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Zugtickets!

Jawoll, nächsten Donnerstag geht es los Richtung Perth. Über 4000km im Zug, wobei ich das nicht alles in einem Ritt durchziehe (drei Nächte am Stück im Sitzwagen? No way!), sondern in Melbourne kurz und in Adelaide länger zwischenstoppe. Die Weiterreise ist damit schonmal organisiert.

Dann ging es zu meinem Zuhause für die nächsten neun Tage, nicht weit vom Bahnhof, mit niedlichen Häusern links und rechts, in einer insgesamt ruhigen, grünen Gegend. Hier teile ich mir ein Zimmer in einer 6er-WG, sozusagen als Untermieter. Und da zeigt sich auch, dass Australien kein billiges Pflaster ist: 220$ für knapp zwei Wochen und dafür teilt man sich ein etwa-12qm-Zimmer… Aber es gibt nen Swimmingpool in der Wohnanlage, den ich zu nutzen gedenke. Was es tatsächlich nicht gibt, sind offenbar Heizungen, und da werden die sonnenbeschienenen winterlichen 15° dann doch irgendwann recht frisch. Brrr…

Ich hab mich dann gestern erstmal schlafen gelegt. Abends, in einer kurzen Phase des Wachseins wollte ich dann aber doch endlich sehen, dass ich in Sydney bin und lief deswegen noch eine ausgedehnte Runde um sie zu sehen:

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Sydneyer Brauerei und bereits vollendete Brücke

Beruhigt, tatsächlich in der richtigen Stadt gelandet zu sein, ging es dann wieder zurück ins Bett.

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2 Kommentare zu “G’day Sydney!

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